19 Apr

Debian 4.0 auf meinem Laptop

Ich habe mir nach dem offiziellem Release, die 3 Installations DVDs von Debian 4.0 heruntergeladen und mir die Mühe gemacht meinen Laptop neu aufzusetzen.

Eigentlich lief darauf bereits Etch, aber das seit einigen Wochen und da es nun stable ist, wollte ich es frisch installieren.

Die Installation klappte wie immer ohne jede Problem und ist mit der DVD Version ziemlich schnell erledigt.
(Ich habe momentan in meiner neuen Wohnung kein Internet, von da her musste ich auf die Netinstall verzichten).

Mir kommt es vor, als würde das System noch schneller laufen als vorher (wobei die Performance noch nie schlecht war).

Zu bemerken ist, dass man für eine Desktop Installation mit wirklich vielen Paketen (K3b, Gaim, gftp, etc.) wirklich nur die 1. DVD braucht. Auf die anderen beiden musste ich bisher nie zugreifen.

Großes Lob an das Debian Team. Der Release dauerte zwar länger als geplant, jedoch ist er wirklich „stable“.

Auch unser FAI Server wurde bereits auf 4.0 Etch aktualisiert und läuft ohne Probleme.

05 Apr

Root Passwort zurücksetzen

– Im Bootloader „e“ drücken um die Bootoptionen zu editieren

– mit einem weiteren Druck auf „e“ bei der Bootoption des Kernels einfach „init=/bin/bash“ anhängen

– mit „b“ booten

– an der Shell die Platte mit schreibrechten mounten:
mount -o remount,rw /

– in der /etc/shadow das verschlüsselte Passwort löschen (den MD5 Hash zwischen dem 1. und dem 2. Doppelpunkt)

– neustarten und als root ohne Passwort anmelden

– mit „passwd“ ein neues Passwort vergeben

PS: Bei dieser Methode wird das bestehende Passwort gelöscht. Will man aber nur für einen Kunden Systemtests machen und sein altes Passwort anschließend wieder verwenden, editiert man statt der /etc/shadow die /etc/passwd und entfernt das X hinter root. Anschließend ist es möglich sich als Root ohne Passwort einzuloggen. Ist man mit den Tests fertig, so setzt man das X wieder hinter root.

04 Apr

SuSE und der YAST Bug

Wenn bei einer SuSE Installation ein Treiber von USB Floppy eingebunden wurde und das System nach dem Setup verzweifelt nach einem Device sucht, dann habt ihr hier die Lösung:

Das Floppy wird von SuSE nicht als /dev/fdX erkannt (wie es eigentlich sein sollte) sondern als normales SCSI/SATA/USB Device unter /dev/sdX.

Hat man also eine Festplatte (oder einen Festplatten verbund) und das USB Floppy am Server/Rechner, so wird das Floppy als /dev/sda und die Festplatte als /dev/sdb erkannt.

Nach der Installation muss man das Floppy bzw. die Treiber Diskette entfernen. Der Server hat also nur noch ein Laufwerk, dass unter /dev/sda erkannt wird. Im Bootloader sowohl in der FSTAB steht die Festplatte aber noch als /dev/sdb. Das Betriebssystem findet sie somit nicht und bleibt bei der Meldung „waiting for device /dev/sdbX to appear“ stehen.

Lösung: Beim Bootloader auf ESC drücken. Somit gelangt man zum Text Modus des Bootloaders. Bei GRUB sucht man sich dann den entsprechenden Boot Eintrag und drück auf „e“ für edit. Nun wird /dev/sdbX einfach durch /dev/sdaX ersetzt.
Beim nächsten Booten sind diese Einstellungen aber wieder verloren. Deswegen müssen die Einträge in /boot/grub/menu.list und /etc/fstab manuell geändert und gespeichert werden.

Bei LILO ist das Vorgehen ähnlich

03 Apr

Was ist ein DAU?

DAU, Maßeinheit für:

  1. eine oder mehrere Person(en), der oder,
  2. etwas, das.

DAUs, Mehrzahl

Kurzform von:

  • ursprünglich Dümmster anzunehmender User = Person
  • erweitert zu: dümmster anzunehmender Unfug = etwas.

Entdeckung, Entwicklung

Das DAU wurde das erste Mal mit der Entwicklung eines Computers wissenschaftlich begründet und belegt. Denn mit der Einführung des erstes Computers stieß man auf Entdeckungen wie Computeranwendungen, z.B. Porno-Point-Präsentation, Windows oder BehDeeÄffs. Ohne diese Entdeckungen gäbe es heute wahrscheinlich keinerlei Verwirrung und wissenschaftlich fundiertes Halbwissen.

Theoretische Praxis

Oft wird der Begriff DAU mit diversen Chaostheorien in Verbindung gebracht. Diese Theorien werden meist von Personen aufgestellt, die über ein fundiertes Halbwissen verfügen. So kann es durchaus vorkommen, dass diverse Blumenvasen auf dem Monitor zu sehen sind, Word nicht drucken kann oder der Computer einfach nicht laufen will, auch wenn dessen Netzstecker einen Hauch von nichts ist. Aufgedeckt werden solche Fälle von Halbwissen meist durch Heißlinien, in denen Menschen schmoren, die sich diesen Unsinn jeden Tag aufs Neue antun müssen.

Praktische Theorie

Es seien nun Beispiele aufgezeigt, wie die praktische Theorie der User in der Praxis mit deren ausgeprägten Halbwissen in der Theorie verwendet, besser miteinander kombiniert werden kann. Stellvertretend werden einige Auszüge genannt.

Es funktioniert immer anders als DAU denkt. So können Bilder nicht richtig gut mit Word bearbeitet werden. Allein das Öffnen der Grafikdateien mit Word zeigt alles andere als ein richtig gutes Bild. Löscht man den nicht benötigten Text, wird das Bild nirgends mehr angezeigt.
Der hat die selben Bilder wie ich, das darf nicht sein! Ich zieh vor Gericht, der hat meine Bilder geklaut!

bevorzugte Personengruppen

private Anwender

Private Anwender sind meist Personen, die einen Computer zum Spielen benutzen. Gespielt wird hier oft mit dessen Innereien, die dann häufig etwas anderes tun als vorhergesagt, nämlich gar nichts.

Anwender in Firmen

Diese Spezies ist oft überfordert die Lohnabrechnung oder andere wissenschaftlich-theoretische Kalkulationen, in ein präsentierbares Bild für den Chef zu bekommen. So fällt es vielen Extremsportlern der Excel-Cheater schwer, diverse Farben so miteinander zu kombinieren, dass der eigentliche Inhalt nicht mehr gesehen werden kann.

Ein weiterer Fall akuter DAU-Gefahr sind Anwender die sich nicht merken können wie die eigenen Kinder oder der Ehepartner heißen oder wie deren Geburtstage auf das Jahr verteilt sind. Das sind dann oft die Nebenwirkungen, wenn diese Art von DAU die Informationen von zu Hause mit einem Passwort in der Firma kombinieren müssen. Da geht dann oft gar nichts mehr.

Anwender im Bundestag

Die schlimmsten DAUs sind tatsächlich an einer Stelle zu finden, wo man sie niemals vermuten würde. Grundlegend sollte man davon ausgehen, dass dort Volksverräter sitzen, die sich mit der Materie der Verwirrung und dessen Spiels bis ins Kleinste auskennen. Leider wurde hier wohl die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Unwissenheit wird hier bis zur Perfektion getrieben und blüht im Verborgenen als Quasi-Religion zur eigentlichen Aufgabe, dem Quasi-Regieren.

O-Töne von mit Halbwissen getroffenen

(hier Bundestag)

  • Das ganze Internet funktioniert nicht!, wenn nur eine einzige Webseite nicht erreichbar ist. Der Support solle sich dann bitte darum kümmern, dass dies endlich wieder in Ordnung komme.
  • Trübe Monitore sind bitte mit entsprechender Farbe nachzufüllen, der Nebel ist nicht erträglich.
  • Mein Monitor ist undicht, da tropft Wasser raus und versaut mir meine Unterlagen!, kein Wunder wenn eine vorher mit Wasser gefüllte Vase nicht mehr auf dem Monitor steht sondern liegt.
  • Auf die Frage, welchen Webbrowser man benutze, erhält der Support zur Antwort, Ähem, Word?!

Dass diese Art von Anwender, hier die gewählten Volksverräter als auch deren Bedienstete, ein anderes Betriebssystem bevorzugen wollen erscheint völlig logisch, wenn Windows XXX den Namen Parlakom XXX trägt. Und außerdem, man benutze ja heute schon kein Windows.

Entnommen aus: http://kamelopedia.mormo.org/index.php

03 Apr

Definition von Support

Support bedeutet soviel wie Unterstützung und kommt aus dem Englischen. Der Support ist bestandteil des Kundendienst sofern dieser überhaupt existent ist. Im Support bzw. Kundendienst arbeiten sogenannte Supporter, die meist immer bemüht sind, mit den selben dummen Antworten aufzuwarten, um mit der dummen Frage des Kamels mithalten zu können. In den sogenannten Servicewüsten, sind Sie allerdings sehr selten anzutreffen. Dennoch ist es lohnenwert den Supporter ein wenig näher unter die Lupe zu nehmen:

 

Lebensraum

Der Supporter (lat. Homo semoveo sensus) ist auf sämtlichen Kontinenten dieser Erde verbreitet und somit fast überall anzutreffen. Die enorme Verbreitung dieser Spezies liegt darin begründet, dass immer mehr Dinge verkauft werden, die eigentlich noch gar nicht richtig funktionieren und man nun irgendwen braucht, der sich dafür zusammenscheißen lässt. Man nennt das Ganze dann gerne Kundendienst oder auch Support, was aus dem Englischen kommt und in etwa soviel bedeutet wie: Unterstützung.

Kurzum, ein Supporter ist das Kamel in einem Unternehmen, das als Puffer zwischen Kunde und Unternehmen wirkt und im Prinzip nur da sitzt, um sich anscheißen zu lassen. Das hat den Vorteil, dass der Chef den ganzen Ärger nicht abbekommt, wenn er mal wieder irgendwas in den Himmel gelobt hatte und sich tatsächlich haufenweise andere Kamele fanden, die den Quatsch geglaubt und ihm das Zeug für viel Geld und in rauhen Mengen aus den Händen gerissen haben.

 

Lebensweise

Der Supporter eigentlich ein recht scheues Wesen, liebt vornehmlich die Dunkelheit und darin herumzusitzen, meist auch umgeben von einer Unzahl an Computern und Monitoren. Ältere Exemplare neigen dazu, einfach nur noch davor herumzuliegen. Dabei nehmen diese Unmengen an Chips, Cola und Pizza auf, welches zu den Lieblingsnahrungsmitteln der Gattung Supporter zählt. Dabei unentwegt irgendwelche Suchmaschinen quälend, diese mit allenmöglichen Eingaben malträtierend und nach Antworten suchend, die der Supporter dann leider zumeist gerade nicht finden kann. Supporter lieben es, wenn Sie ihnen genau zuhören und am besten einfach nicht wiedersprechen, wenn Sie ihren sinnlosen Kram bei der Katholischen Seelsorge ablassen und nicht im Support, wenn Sie ihnen egal aus welchem Grunde mitteilen, das sich das Problem soeben in Luft aufgelöst hat. Supporter sind recht handzahme Bewohner dieser Erde, meist stubenrein und eigentlich sehr leicht zu halten.

 

Arten

Es gibt einige Arten und Unterarten von Supportern und Ihre Fähigkeiten sind mitunter äusserst erstaunlich.

  • Callcenteragent ( Antwortet genauso dumm wie der Anrufer und bringt diesen in kürzester Zeit auf die Palme )
  • First Level Supporter ( Antwortet nicht mehr ganz so dämlich wie der Anrufer und steigt mit auf die Palme)
  • Second Level Supporter ( Bringt den Anrufer endlich dazu sich verständlich zu artikulieren und holt diesen wieder von der Palme)
  • Third Level Supporter ( Bringt beide, den Supporter und den Kunden wieder von der Palme uund wundert sich zumeist über die Dummheit beider )

Die verschiedenen Arten und die daraus resultierende Artenvielfalt und auch deren Fähigkeiten, sind Produkt der Evolution dieser Spezies und je nach Entwicklungsstufe bekommt der Kunde, in Supporterkreisen auch gerne mal DAU genannt, entsprechend unterstützung zu seiner meist recht saudummen Frage. Auch gibt der Supporter mit Vorliebe Hinweise wie er gewisse Probleme lösen könnte, sofern diese auch wirklich vorhanden sind. Im Zweifelsfalle beschwört ein Supporter seinen Kunden mit der magischen Formel RTFM, was wiederum aus dem Englischen stammt und Read The Fucking Manual bedeutet, übersetzt heisst es dann, Lies doch bitte das scheiss Handbuch bevor du mich hier zu Tode nervst mit deinen dummen Fragen. Auch gesellt sich noch ein Wort hinzu, das oft verwendet wird und aussenstehende vermuten, das es sich wohl um eine Art Fluch oder Verwünschung handelt. Das Wort das oftmals in den Bart gemurmelt wird und so gut wie keiner kennt, heisst : FAQ.
Richtig geraten, es kommt auch wiederum aus dem Englischen und bedeutet soviel wie, Frequently Asked Questions. Was eingedeutscht soviel heisst wie, Die meistgestellten dummen Fragen und ihre Antworten dazu. Diese hat sich der Kunde vor dem Anruf des Supporter reinzuziehen und kann diese am besten in und auswendig. Ansonsten kann es durchaus vorkommen, das der ansonsten so freundliche Supporter am Telefon schon mal recht ungehalten werden kann.

Entnommen aus: http://kamelopedia.mormo.org

02 Apr

Debian 4.0

Heute ist der offizielle Releasetag von Debian Etch (Version 4).

Ich bin gespannt ob die ISOs heute auf den Servern verfügbar sein werden.

Im Moment ist sie noch nicht zu finden.

UPDATE: Der Release von Etch verzörgert sich erneut um eine Woche