Samba Freigabe unter Debian Linux einrichten

verfasst am 11. Februar 2010

Installation von Samba

Auf dem Server installieren wir Samba mit folgendem Befehl

apt-get install samba

Etwaige Abhängigkeiten werden vom System ermittelt. Installieren Sie diese bitte mit.

Sicherung der Konfigurationsdatei

Es wird eine Standard Konfigurationsdatei unter

/etc/samba/smb.conf

erstellt. Sichern Sie diese am besten, da die Datei gut kommentiert ist und Ihnen nützlich sein kann, wenn Sie etwas nachschlagen wollen.

mv /etc/samba/smb.conf /etc/samba/smb.bak

Anlegen einer neuen Konfigurationsdatei

Nun legen wir eine neue smb.conf Datei an und erstellen ein einfaches Share ohne jegliche Authentifizierung und mit Zugriff für alle.

nano /etc/samba/smb.conf

Tragen Sie dort nun folgende Konfiguration ein:


[global]
workgroup = smb
security = share
share modes = yes

[homes]
comment = Home Directories
browsable = no
read only = no
create mode = 0750

[public]
path = /media/storage/
public = yes
writable = yes
comment = smb share
printable = no
guest ok = yes

Mit dieser Konfiguration erhalten Sie eine Freigabe namens

public

welche auf eine Partition zugreift die unter

/media/storage

gemountet wurde. Beachten Sie bitte dass der Mountpoint /media/storage mit den rechten 777 versehen werden muss, damit alle darauf schreiben können:

chmod 777 /media/storage

Neustarten des Samba Dienstes

Damit die Konfiguration übernommen wird, müssen Sie Samba neustarten. Dies erfolgt mit

/etc/init.d/samba restart

Nun sollten alle Benutzer Zugriff auf die erstellte Freigabe erhalten.

Mounten der Freigabe auf einem Linux Client

Sofern das Paket smbfs nicht installiert ist, holen Sie dies bitte jetzt nach:

apt-get install smbfs

Anschließend kann die Freigabe direkt auf dem Client gemountet werden:

mount -t smbfs //FILE-SERVER-IP-ADRESSE/public /lokaler/mountpoint -o username=nobody

Sie werden nach einem Passwort gefragt. Bestätigen Sie dies einfach mit der Eingabetaste. Das Share sollte nun gemountet sein und für Schreib- und Lesezugriff bereitstehen.

Mounten der Freigabe auf einem Windows Client

Führen Sie einen Rechtsklick auf den Arbeitsplatz aus und wählen Sie “Netzlaufwerk verbinden”.

Geben Sie dort die IP und den Freigabenamen ein:

\\IP-DES-REMOTE-SERVERS\public

Das Netzlaufwerk sollte nun verbunden sein.

Anwendungsbeispiele für dd unter Linux

verfasst am 11. Februar 2010

Hier möchte ich einige Anwendungsbeispiele für das Kommandozeilentool “dd” unter Linux vorstellen:

Image eines Floppys, CD, o.ä. erstellen

Dieser Befehl führt zum gewünschten Erfolg.
dd if=/dev/input of=/home/user/output.img
Leider sehen wir jedoch keine Fortschrittsanzeige. Damit man die Größe des erzeugten Images sieht, kann man den Befehl um ein paar Parameter erweitern:
dd if=/dev/input of=/home/user/output.img & watch --interval=1 "du -h /home/user/output.img"

MBR in ein Image auslesen

dd if=/dev/hda bs=512 count=1 of=/tmp/mbr.bin

Komprimiertes Archiv einer Partition

erstellen:
dd if=/dev/hda1 | gzip > /tmp/image.gz
zurückspielen:
gunzip -c /tmp/image.gz | dd of=/dev/hda1

Fesplatte klonen

Mit folgendem Befehl, kann man eine Festplatte (hda) auf eine andere Festplatte klonen. Hierbei gibt man die Blocksize an um eine bessere Performance zu erreichen.

ACHTUNG: Die Festplatten sollten nicht im Dateisystem gemountet sein!!! Am besten eine Live CD verwenden!!!

dd if=/dev/hda of=/dev/hdb bs=2048

Wenn man sich den Fortschritt anzeigen lassen will, so sucht man sich mit

ps -Al

die Prozess-ID von dd und gibt dann in einem anderen Konsolenfenster folgenden Befehl ein:

kill -SIGUSR1 PROZESS-ID-VON-DD

Festplatte mit zufälliger Zeichenfolge überschreiben

dd if=/dev/urandom of=/dev/hda

SSH Key Login unter Linux aktivieren

verfasst am 11. Februar 2010

Root direkten Login verbieten

ACHTUNG:

Bitte gehen Sie sorgfältig vor, da Sie sich ansonsten selbst aussperren können. Wenn Sie den direkten Root Login verbieten, muss natürlich ein weiterer User am System vorhanden sein.

SSH ist das Standardwerkzeug für Linux Administratoren. Um den Server besser abzusichern, sollte man den direkten Root Login verbieten. Man kann sich noch immer mit einem anderen Benutzer am Server anmelden und dann per

Das Laden folgender Boot- oder Systemstarttreiber ist fehlgeschlagen: i8024prt

verfasst am 11. Februar 2010

Wenn Sie in Windows in der Ereignisanzeige folgenden Eintrag vorfinden:

Das Laden folgender Boot- oder Systemstarttreiber ist fehlgeschlagen: i8024prt

ihre PS/2 Maus und Tastaur jedoch trotzdem funktioniert, so können Sie die Fehlermeldung beim Start mit folgendem Registryeintrag unterbinden:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\i8042prt\Parameters] “Headless”=dword:00000001

Dateirechte unter Linux / Unix

verfasst am 11. Februar 2010

Unter Linux bzw. auch Unix sind die Dateirechte für Einsteiger zuerst relativ verwirrend. Diese möchte ich hier nun kurz erklären.

-rwxr-xr-x   2 root     root        13876 Nov 18 20:15   file

Zerlegen wir nun die ersten 10 Zeichen, damit Sie diese besser verstehen:

-rwxr-xr-x

Die Kette ist aufgeteilt in 4 Teile: 1, 3, 3, 3 (das Verhältnis 1,3,3,3 trifft übrigens immer zu). Erklärung:

1. Teil: –

Gibt den Typ an. Hierfür gibt es:

  • - normale Datei
  • d Verzeichnis
  • b Block Device
  • c Character Device
  • f Fifo
  • s Socket

2. Teil: rwx

gibt an, was der Besitzer der Datei machen darf

  • r lesen
  • w schreiben
  • x ausführen

3. Teil: r-x

  • r lesen
  • - keine schreibrechte
  • x ausführen

4. Teil: r-x

  • r lesen
  • - keine schreibrechte
  • x ausführen

was nun im Konkreten bedeutet, dass:

- root (der Besitzer der Datei) alles damit machen darf: lesen, schreiben, ausführen
- root (die Gruppe der Datei) folgendes damit machen darf: lesen, ausführen
- alle anderen folgendes damit machen dürfen: lesen, ausführen

und folgender Oktalnotation entspricht:

Dateirechte 755

Die 3 Zahlen setzen sich zusammen aus Benutzer, Gruppe, Alle Anderen. Die einzelnen Ziffern geben die Rechte an der Datei/Ordner an und bestehen aus folgenden Kombinationen:

  • 1 = Ausführen
  • 2 = Schreiben
  • 4 = Lesen

Die Rechte werden einfach addiert. z.B.

  • Lesen und Ausführen = 5
  • Schreiben und Lesen = 6
  • usw.

Im Beispiel oben (755) bedeutet dies:

  • Der Eigentümer darf ausführen (1), schreiben (2), lesen(4) daher die 7
  • Die Gruppe darf ausführen(1) und lesen(4) daher die 5
  • Alle anderen dürfen ebenfalls ausführen(1) und lesen(4) daher ebenfalls die 5

Hund – Anschaffung und Erziehung

verfasst am 11. Februar 2010

Eines vorweg: Ich bin weder ein Profi in in Sachen Hundepsychologie noch hatte ich schon dutzende Hunde. Folgender Artikel bezieht sich ausschließlich auf meine persönliche Meinung und Erfahrung und soll Erstbesitzern bei der Anschaffung/Erziehung helfen. Gerne können Sie Ihre Meinung dazu in den Kommentaren hinterlassen.

1. Anschaffung eines Hundes

Vor der Anschaffung eines Hundes, sollten Sie sich im Klaren sein, dass ein Hund viel Zeit und Liebe in Anspruch nimmt und Platz braucht. Eine Katze kann man einige Zeit allein lassen. Ein Hund ist ein Rudeltier und auf Sie angewiesen. Überlegen Sie sich gut, bevor Sie sich entscheiden einen Hund ins Haus zu holen. Ist er erstmal da, sollte man ihn nicht einfach wieder abschieben weil man doch keine Zeit hat oder aus welchem Grund auch immer. Ich kenne genügend “Hundeliebhaber”, die ihr Tier wieder hergegeben haben, weil sie nicht fähig sind den Hund zu erziehen bzw. plötzlich “keine Zeit” mehr haben. Der Hund wird nicht umsonst der beste Freund des Menschen genannt. Also verhalten Sie sich auch so gegenüber ihm.
Denken Sie auch an die Kosten (Futter, Tierarzt, Versicherungen, etc.)

2. Erziehung

Ich kann es nicht verstehen, dass manche Leute ihren Hund kaum oder gar nicht erziehen. Der Hund ist unser Freund. Klar. Jedoch muss er zu jeder Zeit wissen, wer der Chef (Rudelführer) ist. Ausserdem: Wollen Sie dass Ihr Hund in der Stadt losrennt und tut was er will? Eine richtige Erziehung und gewisse  Grundkommandos (wenn man das Wort Kommando benutzen will) sollten Sie Ihrem Tier auf alle Fälle vermitteln. Welche die wichtigsten sind und wie man Sie vermittelt, erfahren Sie im Abschnitt 4.

3. Konsequenz

Warner Music gegen Streaming Dienste

verfasst am 11. Februar 2010

Soeben gefunden bei Basic Thinking:

http://www.basicthinking.de/blog/2010/02/11/warner-music-blaest-zum-kampf-gegen-kostenlose-streaming-dienste/

Dass sowas kommen musste, war klar.

Google kündigt Internetzugänge mit 1GBit/s an

verfasst am 11. Februar 2010

Google will in den USA ein experimentelles Glasfasernetz aufbauen und so bis zu 500.000 Haushalte mit einer Bandbreite von 1GBit/s versorgen.

Quelle: http://www.golem.de/1002/73027.html

Schade, dass bei uns ein gewisser Konzern nicht mal die Grundabdeckung mit 1024 kbit/s schafft.

3ware 9650 und Firmware aus Codeset 9.5.3 verursacht Probleme

verfasst am 10. Februar 2010

Anscheinend verursacht die Firmware von 3ware aus dem Codeset 9.5.3 beim Modell 9650 massive Probleme.

Dies äußert sich dadurch, dass der Controller beim Bootvorgang nicht (immer) erkannt wird bzw. dass das System (egal ob Windows oder Linux) nach einiger Zeit einfriert. Bei Windowsinstallationen kann dies auch zu einem Bluescreen führen.

Lösung:

Ich empfehle einen Downgrade der Firmware sowie des Treibers aus dem Codeset 9.5.2.

EDIT: Das Problem scheint mittlerweile behoben zu sein. Generell empfiehlt sich, die Firmware nicht zu aktualisieren, solange es keine Probleme gibt!

Polizei rechnet mit Ausschreitungen bei Sicherheitskonferenz

verfasst am 01. Februar 2010

Die Polizei rechnet bei der Demo mit ca. 5000 Teilnehmern und ca. 500 gewaltbereiten Demonstranten.

Quelle:

http://www.koeln.de/koeln/nachrichten/polizei_fuerchtet_ausschreitungen_bei_sicherheitskonferenz_272063.html

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